Gottes Liebe trägt Früchte                          

 

Oberpiebing/Salching.(jb) Der Himmel hat in seinem schönsten Blau gestrahlt, als am  Sonntag; 18 Mädchen und Buben, aus der Pfarrei Oberpiebing-Salching, in Begleitung ihrer Eltern, mit Pfarrer Heinrich Weber und Diakon Heribert Schambeck, den Ministranten und Tischmüttern, in die liebevoll geschmückte Pfarrkirche Oberpiebing eingezogen sind, wo unter dem Leitwort „Gottes Liebe trägt Früchte“ die heilige Erstkommunion gefeiert wurde. Musikalisch gestaltet wurde die Messfeier vom Kirchenchor unter der Leitung von Wolfgang Krinner, an der Orgel begleitet von Gerhard Schormann. Die beiden Buben Leo Stuhlfelner, Keyboard, und Luca Sturm, Gitarre, trugen zur Gestaltung bei.

In seiner Predigt betrachtete Pfarrer Weber den Baum als Symbol für das Leben. Damit ein Baum wachsen kann braucht er Energie, die er aus den Wurzeln bezieht. Für die Menschen sei das innere und geistige Nahrung. Wovon lebt unsere Seele? Wenn wir Jesus im Brot empfangen, heute und bei jedem Gottesdienst, wo Jesus bei der Auferstehung  uns das Leben schenkt. Der Stamm trägt entscheidend dazu bei, wie der Baum dasteht, das heißt, wie sind die Kinder in der Pfarrgemeinde und der Kirche gewachsen. Halt und Stütze geben ihnen die Eltern und Großeltern. Heute ist ein guter Tag, um dafür Danke zu sagen. Die Krone, nach oben ausgerichtet, beschreibt die Ziele die wir haben. Sie bringt die Früchte, die unser Leben bestimmen: Freude und Frieden, Sanftmut und Selbstbeherrschung. In der Nacht produzieren die Blätter den lebenswichtigen Sauerstoff. Zu den Kindern gewandt sagte der Pfarrer: „Ihr seid wichtig für unsere Pfarrgemeinde, beeindruckend wieder heute beim Gottesdienst, wie Ihr da mitgemacht habt. Ich wünsche Euch, dass Ihr mit Jesus verbunden bleibt, als Sauerstoff für die Pfarrei“. Als der große Augenblick gekommen war, legten der Pfarrer und der Diakon jedem Erstkommunionkind mit den Worten „Der Leib Christi“ eine Hostie in die Hand. Bei der Dankandacht am Nachmittag in der Pfarrkirche Oberpiebing, würdigte Pfarrer Weber besonders die „hervorragende Vorbereitung dieses Freudentages“ durch die Tischmütter, denn: „Die Seele nährt sich von dem woran sie sich freut.“

(JB)

Pfarrer Heinrich Weber (links hinten) und Diakon Heribert Schambeck (rechts hinten) mit den Erstkommunikanten  und den Tischmüttern der Pfarrei Oberpiebing-Salching
Pfarrer Heinrich Weber (links hinten) und Diakon Heribert Schambeck (rechts hinten) mit den Erstkommunikanten und den Tischmüttern der Pfarrei Oberpiebing-Salching