Lieber Pfarrgemeinderat,

Meine Schwester Monika hat mich informiert, dass der Erlös von 375€ von Kaffee- und Kuchenverkauf an Fronleichnam, an mich geht. Das war eine freudige Nachricht und ich sage ein recht herzliches Vergelt’s Gott. Da kann ich wieder den bedürftigen Familien helfen. Die Not ist groß und es wird immer schlimmer, jetzt mit den steigenden preisen, vor allem Lebensmittel, Benzin und Strom. Die Leute leben in den Townships außerhalb der Stadt und der einzige Transport ist Taxis und das kommt teuer. Die Züge laufen momentan nicht.

Zur Zeit haben wir jeden Tag Stromausfall, mindestens 1-2 mal 3 Std. innerhalb von 24 Std. Wasser ist auch knapp. Das Wasser in der Leitung ist nicht sauber genug, so muss man Trinkwasser kaufen. Die Pension vom Staat ist R2000.00 im Monat, das ist ungefähr 140€, wie kann man davon leben. Viele wohnen in Schacks, so brauche sie keine Miete zu bezahlen, aber zum Essen brauch sie auch etwas. Die Kriminalität ist sehr hoch, denn unsere Arbeitslosigkeit ist ungefähr 35%.

Wie sie sicher wissen, Emmaus ist ein Altenheim und unser Apostolat ist jetzt "Beten". Beten für die Welt. Ich selber habe noch eine Aufgabe und bin für die Schwestern verantwortlich. Der liebe Gott hat mich mit Gesundheit und Kraft gesegnet. Ich bin sehr dankbar und froh, dass ich noch nützlich sein kann.

Ihnen Gottes Schutz und Segen und vor allem Gesundheit.

 

Liebe herzliche Grüße und unser Gebet,

Eure dankbare,

Martha

Schw. Seraphia

 

Vor 19 Jahren zog Pfarrer Ludwig Bumes, geboren 1930 in Lohhof, Oberschneiding von seiner letzten Pfarrerstelle in Waldmünchen zu uns nach Oberpiebing.

Ludwig Bumes

Er erwies sich als ein Segen für unsere Pfarrei. Er entlastete als Ruhestandspfarrer die zuständigen Ortspfarrer, indem er einen Teil der Gottesdienste übernahm, brachte das Taizè Gebet zu uns, Exerzitien im Alltag, prägte den Oberpiebinger Meditationsweg, gestaltete den Seniorenadvent mit, spielte gern eine Rolle im Seniorenfasching (berühmt sein Auftritt als Klosterschwester), machte Geburtstagsbesuche und hatte immer viele gute Ideen. Wenn man mit ihm eine Veranstaltung besuchte, ging es selbstverständlich in die erste Reihe.

Um seinem Herrgott zu danken, ging er mehrere Male nach Santiago de Compostella, schließlich den Franziskus Weg von Assisi nach Rom und andere Wallfahrten. Bei seinem 90. Geburtstag vor zwei Jahren kamen so viele Leute ins Pfarrheim, dass die Stühle nicht ausreichten! Er war ein Ruhepunkt der Gemeinde, bekannt und beliebt.

Nach einer Operation letzten Sommer spürte er die Last seiner erfüllten Jahre immer mehr und beschloss nun Anfang Mai, in das Antoniusheim umziehen, in dem er schon bisher regelmäßig die Mittwochsmesse gefeiert hatte.

Wir danken ihm herzlich für das viele Gute, das er uns gebracht hat und wünschen ihm einen schönen wohlverdienten Ruhestand!

Coronabedingt konnte wegen der beengten Verhältnisse im Mattinger Kirchlein Maria Birnbaum, die traditionelle Fußwallfahrt der Marianischen Männerkongregation (MMC) Oberpiebing-Salching, am Dienstagabend nicht stattfinden. Stattdessen feierten die Sodalen, mit Zentralpräses Msgr Georg Dunst und Diakon Heribert Schambeck, in der Pfarrkirche Oberpiebing eine Maiandacht, die vom Männerchor, unter der Leitung von Wolfgang Krinner, mit Marienliedern gestaltet wurde. Im Pfarrheim Oberpiebing sagte anschließend Obmann Franz Muhr, dass durch die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern der Stand von Oberpiebing wieder 60 Mitglieder und von Salching 21 Mitglieder betrage. Nachdem Obmann Wolfgang Kernbichl sein Amt abgegeben habe, sei Salching zurzeit ohne Obmann. Ein neuer Obmann soll von den Salchinger Sodalen berufen werden. Der Zentralpräses und Obmann Muhr nahmen dann die Ehrungen vor. Dabei überreichten sie die Urkunden, Medaillons und Rosenkränze. Ein besonderer Jubelsodale ist Max Kainz, der auf eine 81-jährige Treue zur Kongregation zurückblicken kann und schon eine päpstliche Ehrung erfahren hat (war entschuldigt). Für 75 Jahre wurde Ludwig Petzenhauser geehrt (ebenfalls entschuldigt). Auf 70 Jahre bringt es Richard Plendl, 60 Jahre ist Josef Sax Mitglied bei der MMC und Hermann Dallmeier 20 Jahre.

Veronika Wenninger, Alina Schmidt, Carola Pöschl und Julia Schnabl heißen die vier Sternsinger aus den Pfarrei Oberpiebing-Salching, die ausgewählt waren, bei der deutschlandweiten Entsendung der Sternsinger, im Dom zu Regensburg, das Dekanat Geiselhöring zu vertreten. Groß war jedoch die Enttäuschung, als die Aktion in der vorgesehenen Form abgesagt wurde und statt der 230 nur 23 Sternsinger aus ganz Deutschland die Sternsinger-Aktion zu vertreten hatten.

Angelika Wenninger, Ministrantenbetreuerin in der Pfarrei, ließ dies jedoch keine Ruhe und sie passte das Hygienekonzept aus Regensburg der Pfarrei vor Ort an und reichte es beim Landratsamt ein. Dort wurde das fünfseitige Konzept genehmigt. Dazu gab es eine Kurzversion für jede Gruppe und einen Merkzettel für die Eltern der Sternsinger. Am Montag, um punkt 12 Uhr, sandte Pfarrer Heinrich Weber, im Beisein von Bürgermeister Alfons Neumeier und Angelika Wenninger, die für Regensburg vorgesehene Gruppe von Salching aus auf den Weg. Insgesamt 10 Gruppen werden bis Heiligdreikönig, 6.Januar, in der Pfarrgemeinde Oberpiebing-Salching mit dem Segens-Spruch ein gutes Neues Jahr wünschen.

Die für das Dekanat Geiselhöring vorgesehenen Sternsinger aus der Pfarrei Oberpiebing-Salching Die für das Dekanat Geiselhöring vorgesehenen Sternsinger aus der Pfarrei Oberpiebing-Salching

(JB)

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