„Krippenspiel unter Einhaltung von 3G“, hieß es in der Ankündigung im Pfarrbrief , mit Diakon Heribert Schambeck, am Heiligen Abend in der Pfarrkirche Oberpiebing.

Das Krippenspiel „Hirtenweihnacht“, wurde aufgeführt von 20 Erstkommunionkindern, verstärkt durch einige Geschwister. Die Leitung hatte Maria Bumes. Im Prolog verkündeten die Engel, was vor 2000 Jahren geschah: Gott hatte beschlossen, den Retter zu schicken, denn die Menschen lebten in Unfrieden und Streit. Der Retter sollte in Bethlehem geboren werden. Die Hirten bei den Schafen sahen als erste den neuen Stern, konnten ihn aber nicht deuten. Sie wussten aber, es wird etwas geschehen, etwas wunderbares. Maria (Leni Henle) und Josef (Justus Haßler) erfahren von den Hirten den Weg nach Bethlehem. Maria, die sich kaum noch auf den Füßen halten konnte, glaubte, ihr Kind kommt noch in dieser Nacht zur Welt. Doch wo sie auch anklopften, nirgends wurde den Beiden aufgemacht. Ein Wirt bietet schließlich in seinem Stall einen Schlafplatz an. Dort brachte Maria ihren Sohn Jesus zur Welt. Als die Hirten auf dem Feld die Engel sahen, erschraken sie sehr. Doch diese verkündeten: „Fürchtet Euch nicht. Heute ist der Retter geboren, der Heiland, der Friedensfürst.“ Da machten sich die Hirten auf nach Bethlehem und der Stern zeigte ihnen den Weg. Sie fanden das Kind in Windeln gewickelt in einer Krippe liegend. Sie knieten nieder und beteten es an. Dann gingen sie wieder zu ihren Schafen. Ein Engel sagte: „Wenn Jesus groß und erwachsen ist, wird er die Menschen berühren und von Gottes Güte und Liebe erzählen. Und alle, die an ihn glauben, werden Frieden finden in ihren Herzen.“ Zum Schluss betete der Diakon: „Jesus, du bist mitten unter uns, dafür sind wir froh und dankbar. Du willst uns nahe sein mit deiner großen Liebe , heute und alle Tage bis in Ewigkeit.“ Nach dem Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ würdigten die Kirchenbesucher mit langanhaltenden Beifall die Darbietung der Kinder.

(JB)

Engel und Hirten huldigten dem Jesuskind an der Krippe