„Frauentragen“ heißt der alte christliche Volksbrauch, bei dem im Advent eine Statue der schwangeren Gottesmutter von Haus zu Haus wandert und jeweils für eine Nacht beherbergt wird. Dies erinnert an die Herbergssuche der Heiligen Familie in Bethlehem. Die Menschen, die die Muttergottes aufnehmen, machen sich durch ihre Gastlichkeit bereit für die Menschwerdung des Sohnes Gottes an Weihnachten. Die Mutter Gottes in Erwartung wird auch in diesem Jahr in unserer Pfarrei wieder von Haus zu Haus getragen und lädt zu Gebet und Besinnung ein. Listen zum Eintragen liegen in den Kirchen auf. Die jeweils herbergende Person oder Familie trägt die Figur anderntags an die nächste Adresse weiter. Besonders die Familien der Erstkommunionkinder und Firmlinge sind zum Mitmachen eingeladen. Die Aussendung der Muttergottes in Erwartung findet am 1. Adventssonntag in den Kirchen im Rahmen der Messfeier statt.