Auch in der Gemeinde Salching gedachte man am Volkstrauertag der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. Den Gottesdienst in der Pfarrkirche Oberpiebing zelebrierte Pfarrvikar Joseph Kanamkudam. Der Männerchor der Pfarrei, unter der Leitung von Wolfgang Krinner sang dazu die "Seelenmesse" von E.Müller, an der Orgel begleitet von Gerhard Schormann.

Nach dem Gottesdienst fand am nebenan gelegenen Kriegerdenkmal eine Gedenkfeier statt. Dabei bildeten die Ehrenwachen der Bundeswehr und die Ortsvereine mit ihren Fahnen einen würdigen Rahmen. Auf die Gebete des Vikars folgte die Ansprache des Bürgermeisters Alfons Neumeier. "Unser heutiges Gedenken setzt ein sichtbares Zeichen der Erinnerung und ist ein Symbol für den Schmerz und die Hilflosigkeit der Menschen angesichts von Krieg und Gewalt", sagte der Bürgermeister. "Tot und Trauma, wie gerne würden wir sie verdrängen. Doch wir können die dunklen Seiten unserer Geschichte nicht abstreifen oder vergessen. Das würde bedeuten, einen Teil unserer Wurzeln abzutrennen. Auch deshalb ist der Volkstrauertag so wichtig. Die Erinnerung steht im Dienste unserer Gegenwart und ist zugleich eine Säule für eine friedliche Zukunft in Deutschland, in Europa und in der Welt", machte der Bürgermeister deutlich.

"Was uns bleibt", so Neumeier weiter, "ist mit aller Kraft dafür einzutreten, dass Krieg und Diktatur sich nicht wiederholen können. Vom heutigen Tag soll aber auch die Hoffnung auf Frieden ausgehen, Frieden in Europa und in der Welt." Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt legte der Bürgermeister, im Namen der Gemeinde Salching, einen Kranz nieder, während die Blaskapelle "D`Blechteifeln" das Lied vom guten Kameraden intonierte. Mit der Bayernhymne und der Nationalhymne ging die Feier zum Volkstrauertag in der Gemeinde Salching zu Ende.

Bürgermeister Alfons Neumeier bezeichnete bei seiner Ansprache den Volkstrauertag als  Säule für eine friedliche Zukunft.

(JB)